Fliegende Windturbine

25.04.2015
Errungenschaft oder Behinderung im Flugverkehr?

In Dänemark läuft zurzeit ein beeindruckendes Pilotprojekt: Und zwar wird gerade an einer Windturbine gearbeitet die 200 Kilowatt Leistung erbringen soll. Die Besonderheit daran ist, dass sie in 700 Meter Höhe hängen soll.

Getragen wird das Ganze von einem mit Helium gefüllten Ring. Dieser ist durch ein Seil am Boden verankert, in dem auch die Stromleitung eingearbeitet ist. An dieser Technik wir schon seit der Jahrtausendwende gearbeitet, bisher scheiterte dies daran, dass die erforderliche Materialien und vor allem die Rechenleistung für die Datenanalyse nicht vorhanden waren. Der Vorteil bei solchen fliegenden Windkraftwerken ist, dass das Energiepotential in solcher Höhe bis zu 514-mal höher ist als am Boden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Höhe bestimmen und auch jederzeit ändern kann. Dadurch werden Auslastungen von bis zu 80 % prognostiziert, klassische Windkraftwerke erreichen in etwa nur 30-40 %.

Man geht davon aus, dass Erzeugungskosten von unter 1 – 2 Cent pro kWh Strom ein realistischer Wert sein könnte. Sollte sich dieses Kalkül als richtig erweisen, wären Flugwindkraftwerke nicht nur die mit Abstand günstigste erneuerbare Energiequelle, sondern auch bei Weitem günstiger als fossile Kraftwerke, selbst ohne Berücksichtigung externer Effekte wie der CO2-Belastung.

Alternativ wird an einem Konzept gearbeitet, bei dem ein Drache durch Zugseile die Auftriebs-Energie auf einen Generator am Boden überträgt.

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Quelle: [pvnews.at]