Weltneuheit

05.04.2015
revolutioniert die dezentrale Energieversorgung

ENTRADE Energiesysteme AG stellt E3 Mikro-Biomasse-Generator vor

Düsseldorf – Die ENTRADE Energiesysteme AG hat den Mikro-Biomasse-Generator „E3“ entwickelt, der zur dezentralen Energieversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern zum Einsatz kommen wird. Das Kleinkraftwerk erzeugt in einem Hochtemperaturreaktor aus bisher ungenutzter fester Biomasse ein hochwertiges Synthesegas, das einen Verbrennungsmotor antreibt und 22 kW elektrisch sowie bis zu 55 kW thermisch produziert. Es ist weltweit der erste seriengefertigte, patentierte, vollautomatische Biomasse-Generator zur netzgebundenen und netzunabhängigen Stromerzeugung. Zudem liegt die Anlage preislich deutlich unter den Anlagen der Wettbewerber und dürfte somit den gesamten Markt neu definieren. Dabei stellt sie auch eine attraktive Alternative zur konventionellen Stromerzeugung dar.

Preisgünstige Energie für Schwellenländer

Das „E3“ genannte Mikro-Biomasse-Kraftwerk ist mit den Maßen von 186 cm Länge, 156 cm Breite und einer Höhe von nur zwei Metern besonders kompakt und kann weltweit sogar per Luftfracht verschickt werden. Das modulare und skalierbare Konzept ermöglicht, dass einzelne Anlagen zu einer größeren Anlage verbunden werden können. Der elektrische Strom ist gegenüber anderen konventionellen oder erneuerbaren Stromquellen auch ohne EEG wettbewerbsfähig und kann vor Ort im Inselbetrieb genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist werden, während die Abwärme zu Heizzwecken dient oder in Kälte transformiert wird.

"Der Mikro-Biomasse-Generator kann in Entwicklungs- und Schwellenländern Dieselgeneratoren ersetzen bzw. dort Strom erzeugen, wo es bisher noch keinen Zugang zur Elektrizität gibt", so Julien Uhlig, Vorstand der ENTRADE Energiesysteme AG. "Über die Verwendung regional verfügbarer Biomasse schaffen wir Wertschöpfungsstrukturen vor Ort und helfen so, das Leben der Menschen nachhaltig zu verbessern. Wir haben aber auch überall dort gute Marktchancen, wo feste Biomasse in der Produktion als Reststoff anfällt und wirtschaftlich genutzt werden soll.“ Da bereits mehrere Großaufträge aus Schwellenländern vorliegen, plant die ENTRADE AG in diesem Jahr zwischen 100 und 200 Anlagen zu produzieren.

www.entrade.de

Quelle: [oekonews.at]